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12.12.2009, 18:44 Uhr | Übersicht | Drucken
Hiller Junge Union diskutiert mit MdL Friedhelm Ortgies
Studentenproteste und der Bildungsstreit im Mittelpunkt.

Die Vorsitzende der Jungen Union Hille, Carolin Schöphörster, hatte zu einem Diskussionsabend mit dem Landtagsabgeordneten Friedhelm Ortgies eingeladen.

Hille-Holzhausen -
Die Vorsitzende der Jungen Union Hille, Carolin Schöphörster, hatte zu einem Diskussionsabend mit dem Landtagsabgeordneten Friedhelm Ortgies eingeladen. Seit 2005 ist er Sprecher des Arbeitskreises Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion.
 
Der Vorsitzende der Jungen Union im Mühlenkreis, Henning Vieker, äußerte sich positiv über diese Veranstaltung: „Hier haben sich rund 40 junge Menschen eingefunden um mit einem Landtagsabgeordneten zu diskutieren. Das zeigt, dass die Jugend den Kontakt zur Politik sucht“.
 
Hanna Hartmann, Gemeindeverbandsvorsitzende der Hiller CDU, führte aus, dass es den Hiller Christdemokraten wichtig sei, mehr junge Menschen für die politische Arbeit zu gewinnen. In dieser Legislaturperiode seien bereits ein Ratsmitglied und ein Sachkundiger Bürger unter 30 Jahren in die Fraktionsarbeit mit eingebunden.
 
In der Diskussion mit Friedhelm Ortgies standen die Studentenproteste und der Bildungsstreit im Mittelpunkt. Zu den Studentenprotesten, die ja nicht nur in NRW, sondern bundesweit durchgeführt würden, könne er sagen, dass in NRW keine Regierung zu vor mehr für Familien, Jugend und Bildung getan habe, als die jetzige.
 
In NRW wurden vier neue Fachhochschulen gegründet und allein im Minden 500 neue Fachhochschulplätze eingerichtet. Darüber hinaus hat diese Landesregierung 7000 neue Lehrerstellen geschaffen., berichtete der Landtagsabgeordnete.
 
Ein weiteres Diskussionsthema war die Abschaffung der Studiengebühren. Hier gab der Landespolitiker zu bedenken, dass die Gebühren sozial gestaffelt seien, zur Verbesserung der Lehre und für eine stärkere Personalausstattung gesorgt hätten. Die Studiengebühren kämen also den Studenten selbst zu gute.
 
Im Anschluss an die Diskussionsrunde wurde eine Feuerzangenbowle angezündet. Sie trug zum gemütlichen Ausklang des Abends bei.


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