Ein Samstagvormittag für die Umwelt

Auch Flüchtlinge unterstützten die Aktion „Saubere Landschaft“

Ein Teil der Holzhauser Helfer nach getaner Arbeit
Ein Teil der Holzhauser Helfer nach getaner Arbeit
Auch in Holzhausen II zeichnet sich eine neue Unart ab:
Die Helfer berichteten, dass immer häufiger Rasenschnitt in den Straßengräben entsorgt wird. Dabei könnte doch jeder Gartenbesitzer seinen Rasenschnitt zum Mulchen verwenden oder zu Kompost verarbeiten.
Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel!

Die Holzhauser Ortsvorsteherin Kirsten Südmeyer hatte kürzlich zu der Aktion „Saubere Landschaft“ eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich über 20 Helferinnen und Helfer auf dem Hof Südmeyer, Lindenstraße 64. Auch vier Flüchtlinge aus Indien und Eritrea unterstützen die Aktion.

Vier Trecker mit Anhänger standen bereit und in kleineren Gruppen wurden die Holzhauser Straßenränder nach Müll abgesucht. Wie auch in den anderen Jahren, erklärte sich der Dammverein wieder bereit, den gesamten „Ortsteil Damm“ zu übernehmen.

Gegen 12.00 Uhr trafen sich die Gruppen wieder auf Südmeyers Hof um zum einen den gesammelten Müll in die bereitgestellte große Abfallmulde umzuladen und zum anderen in geselliger Runde, bei Bratwurst, Kartoffelsalat und kalten Getränken die Aktion ausklingen zu lassen. Die Ortsvorsteherin bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern und sagte: „Die Aktion hat sich mal wieder gelohnt“.

Ein Blick in die Mulde zeigte, was da alles so zusammengetragen wurde. Unter anderem fielen ein kaputtes Fahrrad, eine defekte Dunstabzugshaube, unbrauchbare Gartenstühle, Reste von verschiedenen Folien, Flaschen und leere Zigarettenschachteln ins Auge.

„Eine weitere Unart zeichnet sich ab“, berichteten die Helfer.  „So mussten wir feststellen, dass immer häufiger Rasenschnitt in den Straßengräben entsorgt wird. Dabei könnte doch jeder Gartenbesitzer seinen Rasenschnitt zum Mulchen verwenden oder zu Kompost verarbeiten.“

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