CDU Sommerfest für die ganze Familie

Kirstin Korte, unsere stellv. Landrätin, sprach zum Thema „Familie heute – Wunsch und Wirklichkeit“

Stellvertr. Landrätin Kirstin Korte im Gespräch mit Gästen des CDU Sommerfestes
Stellvertr. Landrätin Kirstin Korte im Gespräch mit Gästen des CDU Sommerfestes
Kirstin Korte sagte, dass Familie der letzte tatsächliche Anker sei, in der generationsübergreifende Verantwortung von Eltern und Kindern in unterschiedlichen Lebenslagen füreinander einzustehen, vorhanden sei.

Der CDU Gemeindeverband hatte zu einem Sommerfest für die ganze Familie auf den Sportplatz Neuenbaum eingeladen. Vorsitzende Hanna Hartmann konnte neben Großeltern und Eltern auch eine Kinderschar im Alter von 1 1/2 bis 8 Jahren begrüßen.
 
Während die Kinder betreut wurden, befassten sich die Gäste mit dem Thema Familie. Kirstin Korte, unsere stellv. Landrätin, sprach zum Thema „Familie heute – Wunsch und Wirklichkeit“. Sie ging zunächst auf die Familienstrukturen des vergangenen Jahrhunderts ein und betonte, dass die Familie damals wie heute die Keimzelle der Gesellschaft sei.
 
Damals, so die Referentin, war die Familie patriarchalisch geprägt. Der Satz „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst ….gehörte genauso dazu , wie die Beschränkung der auch schon damals modernen Frauen auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter.
 
Heute sei die Familie eher eine Partnerschaft auf Gegenseitigkeit, in der beide Partner ihre beruflichen Vorstellungen verwirklichen wollen, bzw. müssen und daraus ergibt sich die Frage: „Wer betreut die Kinder “. 
 
Darauf hat Ursula v. der Leyen, unsere derzeitige Sozialministerin und ehemalige Familienministerein eine Antwort gegeben. Sie hat sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eingesetzt und für eine deutliche Zunahme der Betreuungsmöglichkeiten für Kleinstkinder und die Einführung des Bundeselterngeldes eingesetzt, führte die Landrätin aus.
 
Angesichts des demographischen Wandels wird zukünftig auch das Thema „Vereinbarkeit von Pflege Angehöriger und Beruf“ an Bedeutung zunehmen, besonders unter dem Aspekt, dass auch unsere „alten Eltern“ zur Familie gehören.       
 
Zusammenfassend sagte Kirstin Korte, dass Familie der letzte tatsächliche Anker sei, in der generationsübergreifende Verantwortung von Eltern und Kindern in unterschiedlichen Lebenslagen füreinander einzustehen, vorhanden sei. Es werden nicht immer klassische Familien sein, denn auch in familienähnlichen Strukturen könne dieser Zusammenhalt gelebt werden.
 
Diese Ausführungen führten zu einer regen Diskussion. So wurde die Meinung vertreten, dass es wichtig sei, alles dafür zu tun, dass sich unsere Kinder auch in der Familie von heute zu selbständigen und verantwortungsbewussten Menschen entwickeln können. Angesprochen wurde aber auch die Beobachtung, dass heute viele Kinder überbehütet, maßlos verwöhnt und sozusagen in Watte gepackt würden. Hier müsse zum Wohle der Kinder das richtige Maß gefunden werden. 
 
Ein besonderes Angebot an diesem Nachmittag war die Besichtigung der Biogasanlage der Familie Schwenker, die sich in der Nähe des Sportplatzes befindet. Andreas Schwenker stellte die gesamte Anlage vor und führte aus, dass sie noch erweitert und ein weiteres Blockheizkraftwerk im Hiller Dorfkern aufgestellt werden soll.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben