Zögerlicher Umgang mit der Entscheidungsfindung zum Ausbau der Verbundschule

Die CDU-Fraktion hat sich bereits am 30.06.2010 entschieden, sich für die Erweiterung um 6 Klassenräume in Festbauweise einzusetzen.

Da bereits in diesem Schuljahr 2 Klassenräume fehlen, wird die Bezugsfertigkeit der während der Bauphase vorübergehend angemieteten Raummodule nunmehr dringend erforderlich. Nach Auskunft der Verwaltung waren Brandschutzauflagen für die Verzögerung verantwortlich.

In der letzten Fraktionssitzung beschäftigten sich die Mitglieder erneut mit der Schulpolitik sowohl hier in der Gemeinde Hille als auch im Hinblick auf den im Land NRW erreichten Schulkonsens, die Sekundarschule. Hierzu konnte der Schulleiter der Verbundschule, Herr Wolf-Rüdiger Berndt, begrüßt werden. Aus Sicht von Herrn Berndt sichert der Anbau an das Schulgebäude den weiteren Standort des zweizügigen Gymnasiums in Hille. Die Gesamtschule wird daneben in diesem Jahr auch wieder fünfzügig weitergeführt. Im letzten Jahr war ausnahmsweise eine Vierzügigkeit von der Bezirksregierung genehmigt worden.
 
Da bereits in diesem Schuljahr 2 Klassenräume fehlen, wird die Bezugsfertigkeit der während der Bauphase vorübergehend angemieteten Raummodule nunmehr dringend erforderlich. Nach Auskunft der Verwaltung waren Brandschutzauflagen für die Verzögerung verantwortlich. Dass es allerdings überhaupt notwendig wird diese aufzustellen, ist aus Sicht der CDU-Fraktion im zögerlichen Umgang mit der Entscheidungsfindung zum Ausbau des Schulgebäudes zu sehen.
 
Nachdem bereits der Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport in seiner Sitzung am 17. März 2010 den Beschluss gefasst hatte, die Verwaltung zu beauftragen, ein Konzept für die räumliche Entwicklung der Verbundschule zu erarbeiten und entsprechende Planungskosten in den Haushalt 2010 einzustellen und dieser Beschluss in der Ratssitzung am 15.04.2010 bestätigt wurde, wurden die Erläuterungen zum Raumbedarf dann am 28.06.2010 übersandt. Die CDU-Fraktion hat daraufhin bereits am 30.06.2010 nach Erörterung mit Herrn Berndt als betroffenen Schulleiter in der Fraktion entschieden, sich für die Erweiterung um 6 Klassenräume in Festbauweise einzusetzen. Dies auch und insbesondere vor dem Hintergrund der damals noch im Gespräch befindlichen Einheitsschule, denn es hätte auch bei Einführung der Einheitsschule die Möglichkeit bestanden, die gemeinsame Beschulung der Schülerinnen und Schüler in den Räumen der Verbundschule durchzuführen. Allerdings wurden von den übrigen Fraktionen im Rat weitere Informationen über Schülerströme gefordert und dadurch die Entscheidungsfindung weiter hinausgeschoben. Am 04. November 2010 erfolgte dann endlich die entsprechende Beschlussfassung zur Erweiterung. 
 
Die im Schulkonsens beschlossene Einführung einer Sekundarschule im Land NRW stellt keine Konkurrenz zum Gymnasium dar. Da der Unterricht ab der Klasse 5 nach den Lehrplänen von Gesamt- und Realschule erfolgt, ist die Gemeinde Hille hier durch die Gesamtschule bereits optimal im Bildungsbereich gerüstet. Da die Sekundarschule dreizügig gefordert, aber im Einzelfall auch zweizügig sein darf ist aus Sicht der CDU-Fraktion die Forderung der Bezirksregierung auf Fünfzügigkeit der Verbundschule dauerhaft nicht zu halten. Wir gehen davon aus, dass vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung hier zukünftig auch die Vierzügigkeit genehmigt wird und damit ein ausreichendes Raumangebot für das Gymnasium nach der Fertigstellung des Anbaus vorhanden sein wird.

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