Hiller CDU diskutiert über die Raumsituation an der Verbundschule

Ab dem Schuljahr 2011/12 werden nach den jetzt bekannten Schülerzahlen jährlich jeweils zwei Klassenräume zusätzlich benötigt.

Verbundschule Hille
Verbundschule Hille
In der Hiller CDU hatten Schule und Bildung immer einen hohen Stellenwert und auch heute gilt für uns, wer in Bildung investiert, investiert in die Zukunft unserer Kinder

Der Vorstand des CDU - Gemeindeverbandes Hille befasste sich in der letzten Sitzung mit der Raumsituation an der Verbundschule Hille. Da in den nächsten Jahren aufgrund des sich noch im Aufbau befindenden Gymnasiums voraussichtlich bis zu 12 Klasseräume fehlen werden, ist Handlungsbedarf angesagt. Ab dem Schuljahr 2011/12 werden nach den jetzt bekannten Schülerzahlen jährlich jeweils zwei Klassenräume zusätzlich benötigt.
 
„In der Hiller CDU hatten Schule und Bildung immer einen hohen Stellenwert und auch heute gilt für uns, wer in Bildung investiert, investiert in die Zukunft unserer Kinder“, sagte Gemeindeverbandsvorsitzende Hanna Hartmann.
 
Fraktionsvorsitzende Liane Brosius schlug vor, möglichst bald zunächst vier der dringend nötigten Klassenräume zu errichten und dabei die Qualität wie auch den Kostenfaktor im Blick zu haben. 
 
So könnten die vier Klassenräume in Massivbauweise an den im Jahr 2008 in Betrieb genommenen Erweiterungsbau in Richtung Westen angebaut werden, führte die Fraktionsvorsitzende aus. Das hätte den Vorteil, dass alle Angebote der Verbundschule wie z.B. Fahrstuhl, Mensa und Sanitäreinrichtungen genutzt und der laufende Schulbetrieb auch während der Bauphase ohne große Beeinträchtigungen weitergeführt werden könnte. Alle Optionen für weitere Baumaßnahmen würden offen gehalten, ein Massivbau schaffe ein gutes Raumklima und sei nicht so reparaturanfällig wie z.B. ein Container.
 
Dieser Vorschlag soll in der nächsten Fraktionssitzung weiter beraten werden. 
 
Nach Meinung der Anwesenden sei es zur Zeit schwierig, über größere Baumaßnahmen an der Verbundschule zu entscheiden, denn es gebe noch einige offene Fragen. Wie wirkt sich der Geburtenrückgang auf die Anmeldezahlen an der Verbundschule aus? Wird der gymnasiale Zweig auch in Zukunft zweizügig geführt werden können? Wie sieht die Schulentwicklungsplanung in den Nachbarstädten Petershagen, Rahden und Espelkamp aus? In wieweit wird die neue Rot/Grüne Landesregierung mit der Einführung von Gemeinschaftsschulen die Schullandschaft in NRW und damit auch in Hille verändern?
 
Aufgrund dieser offenen Fragen gibt es z.Zt. keine Planungssicherheit. Der Anbau von zunächst vier Klassenräumen ist finanziell überschaubar, sichert den Schulbetrieb für die nächsten Jahre und bietet die Möglichkeit, die Entwicklung der Schullandschaft weiter beobachten zu können, so die Christdemokraten. „Bei all den Planungen dürfen wir nicht übersehen, dass eine Schule, die gepflegte Gebäude und gute pädagogische Arbeit anbietet, von Kindern und Eltern auch angenommen wird“,  ergänzte Hanna Hartmann.

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